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Waldseebad wird saniert

Das traditionelle Gaggenauer Freibad musste nach einem schweren Unwetter aufgrund der Hochwasserschäden im Frühsommer 2016 geschlossen werden. Mittlerweile wurde vom Gemeinderat beschlossen, dass das Waldseebad an diesem idyllisch liegenden Standort beibehalten werden soll. Die neue Konzeption sieht vor, dass es künftig ein Naturbad mit einer Wasserfläche von 2100 Quadratmeter geben wird, das zudem um ein chemisch-technisch betriebenes Becken mit einer Wasserfläche von rund 700 qm ergänzt wird.

So werden auch künftig alle Badnutzer im neuen Naturerlebnisbad auf ihre Kosten kommen. Naturbadliebhaber, Bahnenschwimmer und Turmspringer ebenso wie Kleinkinder, die plantschen wollen. Die weiteren Freizeitangebote des Bades bleiben erhalten.

Mit der Wiedereröffnung wird für die Saison 2021 gerechnet.

 

2019-07-01 GaWo

Waldseebad: Gemeinderat vergibt Aufträge für Sanierung und Umbau

Ein Starkregen vor nahezu exakt drei Jahren sorgte dafür, dass das Waldseebad nicht mehr genutzt werden konnte. Bei dem Starkregenereignis trat der Traischbach im Bereich des Waldseebades über die Ufer und überflutete das Schwimmbecken. Es kam zu erheblichen Schäden am Bad und der biologischen Wasseraufbereitung.

Um einen dauerhaften Betrieb eines Schwimmbades an dieser Stelle sicherstellen zu können, muss die Hochwassergefährdung durch den Traischbach und seinen Seitenzufluss deutlich reduziert werden. Hierzu soll unter anderem die Traischbachverdolung ausgeweitet und der Seitenzufluss vergrößert werden. In den Zustrombereichen muss der offene Bachlauf ausgebaut werden. Außerdem sollen Geländemodellierungen das Oberflächenwasser aus den beiden Tälern zu den neuen Einlaufbauwerken lenken.

Für die Hochwasserschutzmaßnahme gibt es Fördermittel in Höhe von 1,27 Millionen Euro. Die Kosten  für den Bau eines Entlastungskanals sowie die Abbruch- und  Erdarbeiten für die Sanierung sowie den Umbau des Waldseebades belaufen sich auf 4,23 Millionen Euro. Den Zuschlag erhielt eine Gaggenauer Firma.

Die Ausschreibung umfasste im Wesentlichen sämtliche erforderlichen Rückbauarbeiten im Bereich der Schwimmbecken und Aufbereitungsteiche sowie den Abbruch des Kiosks und des Eingangsgebäudes. Weiterhin beinhaltet die Ausschreibung die bautechnischen Bodenarbeiten einschließlich der Arbeiten für die Stabilisierung des Untergrunds, die Drainagearbeiten sowie die Regenwasser- und Schmutzwasserleitungen für die gesamte Badanlage.

Festlegung von Ausstattungselementen für die Edelstahlbecken des technischen Badteils

gawo01072019Viele künftige Nutzer interessiert besonders brennend, welche Ausstattung das neue Bad beinhalten wird. Aufgrund der langen Vorlaufzeiten für die Herstellung der Edelstahlbecken müssen diese mit Ausstattung und Zubehör zeitnah ausgeschrieben werden, wurde am Montagabend im Gemeinderat erklärt. Vor diesem Hintergrund hat die Lenkungsgruppe „ZG 2030“ eine Empfehlung erarbeitet.

Das Sprungbecken soll eine Sprunganlage aus Edelstahl mit fünf Meter-Plattform sowie einem Ein-Meter und einem Drei-Meter-Brett erhalten. Für das Nichtschwimmerbecken sind eine besonders breite Wellenrutsche, eine Schaukelbucht, Massagedüsen, Sprudelsitzbänke, Wasserspeier und Nackendusche geplant. Das Schwimmerbecken soll wettkampfgeeignete Startblöcke erhalten.

Bild: Eine Wellenrutsche wie auf diesem Beispielbild könnte auch in Gaggenau Einzug halten. Quelle: wiegand.waterrides Gmbh

Festlegung eines Standortes für den Kiosk

Diskutiert wurde zudem der idealste Standort für den künftigen Kiosk. Dieser soll auf einer Fläche von 82 Quadratmeter, links vom Sprungbecken, entstehen. Derzeit wird nochmals die genaue Flächenaufteilung innerhalb des Gebäudes geprüft. Ebenso wird untersucht, wo noch weitere Lagerflächen untergebracht werden können. Der Gemeinderat vergab einen entsprechenden Planungsauftrag.

Trotz der schlechteren finanziellen Rahmenbedingungen durch den Rückgang der Gewerbesteuer hält der Gemeinderat mit großer Mehrheit an den bisherigen Planungen fest, da für das Projekt in den vergangenen Jahren ausreichend Rücklagen gebildet wurden. Eine aufwändige Umplanung würde nur wenig Kosten einsparen und zu zeitlichen Verzögerungen führen. Sollte der Kostenrahmen überschritten werden, bestehen Einsparungsmöglichkeiten bei der Ausstattung oder andere Projekte in der Finanzplanung werden später realisiert.

Stimmen aus dem Gemeinderat

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2019-06-21 BT

Hochwasserschutz im Waldseebad

Zuschuss des Landes

Von Ulrich Jahn

Gaggenau - Mittwoch, 14 Uhr. Nicht nur in Gaggenau herrscht Sommerwetter pur. Die Quecksilbersäule hat die 30-Grad-Marke erreicht. In den Schwimmbädern herrscht Hochbetrieb. Nur im Waldseebad nicht. Das einstige Naturbad hat seit dem Starkregenereignis vor drei Jahren geschlossen. Am Mittwoch gab es jetzt einen wichtigen Schritt hin zur Wiedereröffnung, die für Frühjahr 2021 vorgesehen ist.

bt21062019 1Um das Waldseebad neu bauen zu können, ist die Verbesserung des Hochwasserschutzes unbedingt erforderlich. Denn ein Starkregenereignis war verantwortlich dafür, dass das Bad seit 12. Juni 2016 geschlossen ist. Freude deshalb am Mittwoch nicht nur bei den Verantwortlichen der Stadt Gaggenau. Helmfried Meinel, Ministerialdirektor und Amtschef im von Franz Untersteller (Grüne) geführten Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft von Baden-Württemberg, übergab im Restaurant "Waldseebad", also direkt oberhalb der geschlossenen Freizeiteinrichtung, einen Förderbescheid des Landes für die Hochwasserschutzmaßnahme "Gewässerausbau am Traischbach im Bereich des Waldseebades".

"Hochwasserschutz genießt bei uns einen besonderen Stellenwert", sagte Oberbürgermeister Christof Florus. Weil es sich um "immens hohe Summen" handle, gelte es, Stück für Stück vorzugehen. Vorrang hätten Maßnahmen, die den meisten Nutzen bringen. Grundlage für die Einschätzung von Risiken und Gefahren würden die Hochwassergefahrenkarten bilden, so Florus. In den Karten sind Flächen ausgewiesen, die bei Hochwasserereignissen überschwemmt werden würden. Die Stadt Gaggenau ist für die Seitenzuflüsse der Murg als Gewässer Zweiter Ordnung verantwortlich. Mittlerweile seien Flussgebietsuntersuchungen an 14 Gewässern durchgeführt worden. Der Gemeinderat habe eine Prioritätenliste erstellt. Insgesamt handle es sich um fünf Maßnahmenpakete, die in einem Zeitraum von je fünf bis sieben Jahren umzusetzen seien. Unter dem Strich müssten dafür circa 35 Millionen Euro ausgegeben werden. Allein die Hochwasserschutzmaßnahmen am Waldseebad verschlingen rund 1,8 Millionen Euro. Die Förderung des Landes beträgt etwa 1,3 Millionen Euro.

"Vollständiger Hochwasserschutz ist nicht machbar", räumte Meinel ein. Man werde aber alles tun, um die Gefahren zu minimieren. Der Traischbach, der noch in einer Verdolung unter dem Bad fließt, wird künftig oberirdisch geleitet. Ein Entlastungskanal soll die Wassermassen bei Starkregen aufnehmen.

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2019-06-06 GaWo

Aus dem Gemeinderat

Aktuelle Informationen zu den Schwimmbädern in Gaggenau

Ausführlich wurde der Gemeinderat am Montagabend über den aktuellen Stand in den verschiedenen Bädern informiert.

Waldseebad

Im Mai 2021 wird das neu sanierte und umgebaute Waldseebad wieder eröffnen. Die Vorbereitungen, Planungen und Arbeiten hierzu laufen auf Hochtouren. Ursprünglich hatte die Verwaltung gehofft, bereits in der Saison 2020 das Bad wieder in Betrieb nehmen zu können. Ein verzögerter Zuwendungsbescheid und nötige Umplanungen führten nundazu,dassderehrgeizige Eröffnungstermin nicht eingehalten werden kann. DieBaugenehmigungfür den Badumbau sowie für die meisten Gebäude wurde Ende März 2019 erteilt. Noch nicht genehmigt wurde das zweite Sanitärgebäude beim Kinderplanschbecken, da von der unteren Forstbehörde ein Abstand vom Wald von 45 Meter für erforderlich gehalten wird. Die Planungen sollen deshalb leicht geändert und neu eingereicht werden.

Abgeschlossen sind die Baugrunduntersuchungen für die Hochwasserschutzmaßnahme als auch für die Schwimmbadsanierung. Die entsprechenden Baugrundbeurteilungen mit Gründungsempfehlungen liegen der Verwaltung seit April 2019 vor undwerden nun in den weiteren Planungen und Arbeiten entsprechend berücksichtigt. Um zügig voranzukommen, wurden die Hochwasserschutzmaßnahme gemeinsam mit den Abbruch-, Erdarbeiten und Bodenstabilisierungsarbeiten für das Bad ausgeschrieben. Bis zum 4. Juni 2019 konnten Firmen Angebote abgeben. Die Vergabe ist für die Sitzung am 1. Juli geplant. Der Baubeginn ist dann ab Anfang September 2019 vorgesehen. Für die gesamten Arbeiten ist ein Ausführungszeitraum bis Ende April 2020 kalkuliert. Im nächsten Bauabschnitt geht esumdieUmwälztechnik des Naturbades. Zwischen Februar und April wird mit weiteren Rohbauarbeiten für Becken und Gebäude gestartet. Es folgen Naturstein- und Landschaftsbauarbeiten. Zum Schluss erfolgt der Einbau von Geräten wie Lifter und Rutsche. Während es für die Sanierung des Waldseebades keine Fördermittel gibt, ist für die Hochwasserschutzmaßnahme eine Zuwendung zugesagt.

 

Stimmen aus dem Gemeinderat

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Zum Stand der Panungen Blid anklicken

 

Saisonbeginn in

  Tagen

baustelleDas Waldseebad ist wegen Umbau voraussichtlich bis Mitte Mai 2021 geschlossen!

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