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Saison 2017

2017-11-23 GaWo

Erfolgreiches Jugendforum Gaggenau 2017

Nach gelungenem SMV-Coaching und den Politikworkshops an den verschiedenen Schulen erreichten die Seminare der Jugendbeteiligung in Gaggenau mit dem öffentlichen Jugendforum in der Festhalle Bad Rotenfels am 15. November den diesjährigen Höhepunkt.

Im Vordergrund des öffentlichen Jugendforums stand, die in den vorherigen Workshops erarbeiteten Ideen weiter zu entwickeln, zu besprechen und konkrete Projektideen zu sammeln. Rund 100 Jugendliche sind der persönlichen Einladung von Oberbürgermeister Christof Florus gefolgt, um sich für ihre Stadt einzusetzen und potentielle neue Projekte vorzustellen.

Der Oberbürgermeister freute sich über die Anzahl der Teilnehmer und betonte, wie wichtig die Beteiligung junger Menschen für die Stadt Gaggenau ist. Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Pfeiffer stellte Florus den Aufbau der Stadtverwaltung vor und beantwortete ausführlich die Anfragen der Jugendlichen in einem gemeinsamen Gespräch. Nachdem die verschiedenen Themen wie Mobilität, das Jugend- und Familienzentrum (JuFaZ), Integration oder das Waldseebad in den vorherigen Seminaren bearbeitet wurden, kamen bei dem Jugendforum die jeweils zuständigen Mitarbeiter der Stadtverwaltung hinzu, um als Fachexperten die Wünsche, Anregungen und Ideen der Jugendlichen unmittelbar aufzugreifen. In kleinen Gruppen entstanden fruchtbare Gespräche. Die Jugendlichen erfuhren aus erster Hand, welche Projektideen realisierbar sind und inwiefern die Stadtverwaltung die Umsetzung unterstützen kann.

So können beispielsweise bei der Planung des Erlebnisbereichs des Waldseebads nach dem Dialog mit der Jugend deren konkrete Vorstellungen für attraktive Rutschen, Sprungtürme und weitere Attraktionen einbezogen werden.

Bei der Gruppe Flucht und Integration zeigten die Schülerinnen und Schüler Engagement zur Eigeninitiative. Vorschläge wie ein gemeinsamer Besuch von Flüchtlingsheimen oder Nachhilfe durch Schüler für Flüchtlinge machen deutlich, dass die Jugend bereit ist, sich zu engagieren. Aus der Arbeitsgruppe JuFaZ kam der Wunsch nach WLAN oder einer JuFaz App. Zudem gab es viele klassische Ideen wie Konzerte oder Ausflüge.

In den Gruppen Stärken-Schwächen-Ideen wurden viele Ideen zu ganz Gaggenau gesammelt. So will man zum Beispiel dem Besitzer des Parkhotels einen gemeinsamen Brief schreiben. Auch der Oberbürgermeister hat viele Briefe von den Jugendlichen erhalten. Er wird die Anliegen prüfen und den Jugendlichen ein persönliches Antwortschreiben zukommen lassen.

Die für Mobilität und Straßen zuständigen Mitarbeiter nahmen zahlreiche Anregungen zu gefährlichen Stellen im Straßenverkehr, Wünsche nach mehr Sauberkeit oder Hinweise zur Pünktlichkeit der öffentlichen Verkehrsmittel auf. Aus einem Pressartikel im Anschluss an das Jugendforum konnte entnommen werden, dass auch private Unternehmen die Anregungen aus der Jugendbeteiligung ernst nehmen. Taxi Holl nahm den Vorschlag für die app-basierte Bestellung von Anruflinientaxis auf und meinte, dass eventuell bereits Anfang nächsten Jahres mit der Umsetzung gerechnet werden kann. Tatkräftig wurden die einzelnen Gruppen von zahlreichen Stadträten aller Parteien unterstützt.

Die verantwortlichen Mitarbeiterinnen Tina Frey, Hauptamt Stadt Gaggenau, und Ricarda Moser, Leiterin des Jugend und Familienzentrums, waren begeistert von den Resultaten des Jugendforums. Sie werden entstandene Projektideen weiter vorantreiben und betreuen. Ziel ist, diese Projektideen gemeinsam mit den interessierten Jugendlichen in Projekte umzusetzen.

Quelle: GaWo 43. Jahrgang Nr. 47/2017 23. November 2017

 

2017-11-16 BNN

Gaggenauer Schüler haben Großes vor

Jugendforum bietet Austausch zwischen der Stadtverwaltung und Heranwachsenden

Gaggenau (ko). „Misch dich ein! Du kannst Gaggenau verändern“, so lautete das Motto des Jugendforum, das am Mittwoch in der Festhalle Bad Rotenfels stattfand. 100 Schüler der Merkur- und Realschule sowie des Goethe-Gymnasiums im Alter zwischen 14 und 20 Jahren beteiligten sich an der fünfstündigen Veranstaltung, bei der sechs Themen von den Jugendlichen behandelt wurden.

Oberbürgermeister Christof Florus zeigte sich abschließend sehr zufrieden über die vorgelegten Vorschläge, die nach Meinung des Rathauschefs sehr gut und gemeinsam umsetzbar seien. Auch Tina Frey vom Hauptamt, die gemeinsam mit der Leiterin des JuFaZ, Ricarda Moser, für den Jugendbeteiligungsprozess verantwortlich ist, war begeistert vom Engagement der Schüler. „Es war super mit Euch zu arbeiten“. Mit dabei beim gestrigen Jugendforum waren auch Gemeinderäte, Mitarbeiter der Verwaltung, die Verwaltungsspitze, Schulsozialarbeiter, Lehrer sowie Mitarbeiter der Jugendbeteiligung.

Im Vorfeld der Veranstaltung fand ein SMV-Coaching in der Festhalle Bad Rotenfels, Politikworkshop in der Merkurschule, mit der Erich-Kästner-Schule sowie in der Realschule und dem Goethe-Gymnasium statt. Hauptziel des Jugendforums war und ist es, Projektgruppen zu bilden, Konzepte zu entwerfen und anschließend die Projekte zu realisieren. Die Schüler werden dabei von den für die Jugendbeteiligung verantwortlichen Mitarbeiterinnen unterstützt. Vor der Präsentation ihrer Ergebnisse stellten sich Oberbürgermeister Christof Florus und Bürgermeister Michael Pfeiffer den Jugendlichen vor und erläuterten ihre Aufgaben. Die Schüler gingen anschließend auf die sechs Themenblöcke Stärke-Schwächen-Ideen zu Gaggenau, Brief an den Oberbürgermeister, Flucht und Integration, Mobilität, Waldseebad und Jufaz ein. Kritik wurde unter anderem am Zustand der WC-Anlagen im Bahnhof geäußert und zur Sprache kam auch das Parkhotel. Um das Parkhotel wieder zu Leben zu erwecken, solle die Stadt es kaufen.

Die Schüler brachten hierbei einen Brief, den man an den Besitzer schreiben könnte, ins Gespräch. Vorgeschlagen wurde von den Forum-Teilnehmern auch ein Trinkbrunnen für den Rathausplatz, außerdem wurde der Verkauf von Burger durch Jugendlichen an zwei Tagen pro Woche im neuen „Josef-Treff“ ins Gespräch gebracht. Angeregt wurde auch der Verkauf von Kuchen und Flohmarktartikel, wobei der Erlös der Flüchtlingsarbeit zugute kommen soll. Weiteres Thema war die Mobilität, wobei sich die Teilnehmer für eine Verbesserung der Busverbindungen in die Seitentäler aussprachen.

Zu hören war auch, dass Eltern zu wenig Rücksicht nähmen, wenn sie ihre Kinder zur Schule fahren. „Kinder haben Füße und dies bis zum Boden, die können auch laufen“, meinte eine Schülerin. Zahlreiche Vorschläge gingen zum Waldseebad ein. Hier wurden unter anderem eine breite Wellenrutschbahn, eine Wildwasserrutsche, eine Sprunganlage bis zu fünf Meter, eine Cocktailbar im Wasser, ein kleiner Strand mit Bar und vieles mehr ins Gespräch gebracht. Insbesondere wünschen sich die Schüler mehr Aktivitäten im Waldseebad, ähnlich wie im Schwimmbad in Ottenau. Angeregt wurde auch ein JufaZ- Strand an der Murg.

www.bnn.de

 

2017-11-16 BT

Von der Mobilität bis zum Waldseebad

Mehr als 100 Schüler bei Jugendbeteiligung in der Bad Rotenfelser Festhalle

Von Ulrich Jahn

Gaggenau - "Ich kann nur sagen: Hut ab!" Das Fazit kam von Oberbürgermeister Christof Florus höchstpersönlich. Im Rahmen der Gaggenauer Jugendbeteiligung hatten mehr als 100 Schüler gestern Vormittag in der Festhalle Bad Rotenfels verschiedene Themenbereiche erörtert und ihre Ergebnisse anschließend kurz vorgestellt.

Tina Frey vom städtischen Hauptamt, die zusammen mit Ricarda Moser, Leiterin des Kinder- und Familienzentrums (Jufaz) verantwortlich für die Jugendbeteiligung ist, meinte: "Ich bin begeistert, wie gut alles erarbeitet worden ist." Die Vorschläge, bekannte Florus, seien sehr gut. Viele könnten gemeinsam umgesetzt werden, machte er den jungen Menschen Hoffnung.

Die Schüler waren gestern in sieben Gruppen unterteilt. Zu jeder Gruppe gehörte ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Die Ergebnisse ihrer Arbeiten trugen Vertreter jeder Gruppe vor.

Unter anderem bemängelten Jugendliche, dass die öffentliche Toilettenanlage im Bahnhof "nicht so sauber" sei. Als gut bezeichneten sie es, dass im Rathaus kostenlos Trinkwasser konsumiert werden kann. Allerdings fehlten entsprechende Hinweise auf dieses Angebot. Deshalb regten sie an, auf dem Platz vor dem Rathaus einen weiteren Trinkbrunnen zu errichten. Bemängelt wird, dass es in der Innenstadt keine Fastfoodketten gibt. Jugendliche würden deshalb gerne die Initiative ergreifen und im Josefstreff, der derzeit vor der Josefskirche errichtet wird, an einigen Tagen selbst gemachte Burger, Frikadellen oder Ähnliches anbieten. Dieser Vorschlag wurde von den anwesenden Jugendlichen mit starkem Applaus quittiert.

Beim Themenbereich "Flucht und Integration" schlagen die jungen Menschen unter anderem Besuche in der Gemeinschaftsunterkunft vor. Flüchtlinge könnten unter anderem erzählen, warum sie nach Europa gekommen sind. Auch sei Sprachunterricht für Flüchtlingskinder denkbar.

Ein großes Thema ist immer wieder die Mobilität. Und dabei insbesondere die Anbindung der Stadtteile per Bus an die Stadtbahn. Bemängelt wurde auch, dass der Bus in Michelbach oft zu spät komme. Die Folge: Schüler treffen verspätet in den Schulen ein. Für das Anruflinientaxi schlagen Schüler vor, eine Internetseite zu schalten, auf der man sich für dieses Taxi anmelden kann. Kritisiert wird von den jungen Menschen, dass Radfahrer bei jedem Verkehrskreisel und bei Kreuzungen Probleme mit Autos hätten, wenn sie diese passieren. Sie schlugen weitere Zebrastreifen und Spiegel vor. Auch sollten Eltern angeschrieben werden im Bezug auf die Bringdienste ihrer Kinder zu den Schulen. Der Nachwuchs sollte nicht bis direkt vor die Tür der Schule gefahren werden. Eine Schülerin sagte: "Kinder haben Füße bis zum Boden, sie können ja zur Schule laufen."

Ebenfalls zahlreiche Vorschläge gibt es für das Waldseebad. Eine zentrale Aussage: Die Jugendlichen wünschen sich, dass der Naturbadbereich größer bleibt als das technische Bad, wo Chlorwasser verwendet wird. Daneben gab es zahlreiche Vorschläge bezüglich Ausstattung wie verschiedene Rutschen, Sprungturm, Sportmöglichkeiten, aber auch Veranstaltungen wie Discos, um neue Besucher ins Bad zu locken. Auch sollte es einen Einstieg für Behinderte ins Becken geben.

Mehr Partys wünschen sich die Jugendlichen im Jufaz - damit Jugendliche generell und auch häufiger kommen. Es sollten Altersgrenzen für bestimmte Veranstaltungen eingeführt werden. Freuen würde sich der Nachwuchs über Open-Air-Konzerte im Hof vom Jufaz (Schulbands, Hip-Hop oder Rapper). Auch wären mehr Ausflüge wünschenswert. Angeregt wurde eine Jufaz-App. In der nächste Woche soll es eine Besprechung geben, bei der es um Angebote speziell für Mädchen geht.

Nachdem jetzt verschiedene Vorschläge erarbeitet wurden, ist es das Hauptziel des Jugendforums, Projektgruppen zu bilden, Konzepte zu entwerfen und anschließend die Projekte zu realisieren.

www.badisches-tagblatt.de

 

Großes Interesse am Waldseebad

bei der Jugendbeteiligung der Stadtverwaltung in Bad Rotenfels

Die Jugendlichen wünschen sich, dass der Naturbadbereich größer bleibt als das technische Bad, wo Chlorwasser verwendet wird.

fkw1511201715.11.2017 (FKW) - Deine Ideen für Gaggenau sind gefragt. Ich möchte deine Meinung hören. Misch Dich ein und sei dabei!“: Mit diesen Worten appellierte Oberbürgermeister Christof Florus im Oktober an die Gaggenauer Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren, sich in das politische Geschehen vor Ort einzubringen. Am Mittwoch war es dann soweit, im Rahmen der Gaggenauer Jugendbeteiligung hatten mehr als 100 Schüler in der Festhalle Bad Rotenfels verschiedene Themenbereiche erörtert und ihre Ergebnisse anschließend kurz vorgestellt. Von den insgesamt fünf Themenbereichenwurde das Waldseebad als einziger Bereich gleich in zwei Gruppen diskutiert. Zum betreuenden Expertenteam der Stadt gehörten Andreas Fritz, Manfred Schnaible Bauverwaltung Bäder und Sabine Arnold 1.Vorsitzende vom Freundeskreis Waldseebad.

In Sachen Ausstattung wurden mehr Attraktionen gewünscht. Auf der Wunschliste ganz oben standen Wellenrutsche, Wildwasserrutsche, Sprunganlage mit 1 – 3 – 5 Meter Brett sowie zusätzliche Sportmöglichkeiten im Wasser, z.B. Kletterwand, Wasserballtore undStege im Wasser.Für Behinderte sollte es einen Einstieg ins Becken geben. Der Kleinkindbereich sollte mit Wassersprüher, Wasserpilz und zusätzlichen Spielgeräten aufgewertet werden. Außerhalb sehen die Jugendlichenebenfalls Nachbesserungsbedarf. Gewünscht ein zusätzliches Gebäude mit WC und Umkleidemöglichkeit im hinteren Badbereich, mehr Schließfächer und eine Strandbar mit chilligen Sitzgelegenheiten wären nett. Gewünscht auch mehr Events, Jugend- und Beachpartys, Open-Air-Filmabenden, Zumba, Tuniere und Wettkämpfe im und am Wasser. Verlängerte Öffnungszeiten, wenn es die Witterung zulässt mit Info auf Facebook.

Mit vielen Anregungen und neuen Ideen geht der Freundeskreis nun in die anstehenden Beratungen und Workshops mit der Stadt in Sachen Waldseebad. Gefreut hat uns, dass wir uns in vielen Punkten, in den Gesprächen mit den Jugendlichen, bestätigt gesehen haben. Über jugendlichen aktiven Zuwachs würden wir uns sehr freuen. Deshalb hier der Aufruf an alle, die sich eine Mitarbeit bei uns im Verein vorstellen könnten: „Meldet euch neue Gesichter sind stets willkommen!“     Pressestimmen    BT     BNN     GaWo

Sabine Arnold

1. Vorsitzende
Freundeskreis Waldseebad e. V.

 


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