• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Start News Saison 2017
Saison 2017

2017-04-25 BNN

Durchfluss am Traischbach wird verbessert

Gemeinderat stimmt Aufweitung der Verdolung zu / Rückhaltebecken stellt keine Alternative dar

Von BNN Redaktionsmitglied Dominic Körner

Gaggenau. Die Traischbachverdolung im Bereich des Gaggenauer Waldseebades wird deutlich aufgeweitet. Durch einstimmigen Beschluss des Gemeinderats gestern Abend ging der Planungsauftrag für die Hochwasserschutz-Maßnahme an ein Hügelsheimer Ingenieurbüro. Hintergrund ist der Starkregen im Juni 2016, in dessen Folge ein Hochwasser das Bad schwer beschädigt hatte (die BNN berichteten).

Eine Untersuchung des Ingenieurbüros brachte zutage, dass im Bereich des Waldseebades sehr häufig mit Überflutungen gerechnet werden muss. Demnach stießen die derzeitige Durchlässe bereits bei einem fünfjährlichen Hochwasser an ihre Grenzen. Das Fachbüro schlug dem Gemeinderat deshalb eine deutliche Aufweitung der Traischbach-Verdolung von derzeit DN 800 bis 1 000 (Millimeter) auf einen Durchmesser von DN 1 500 vor. Ferner soll der Seitenzufluss von derzeit DN 500 auf DN 1 200 vergrößert werden. In den Zustrombereichen muss der offene Bachlauf ausgebaut werden. Außerdem sollen Geländemodellierungen das Oberflächenwasser aus den beiden Tälern zu den neuen Einlaufbauwerken lenken. Die Kosten liegen nach derzeitigem Stand bei rund 1,03 Millionen Euro.

Beim Starkregenereignis am 12. Juni vergangenen Jahres war der Traischbach im Bereich des Waldseebades über die Ufer getreten und hatte das Schwimmbecken überfluten. Dabei entstanden erhebliche Schäden am Bad und an der biologischen Wasseraufbereitung. Das Waldseebad kann seither nicht in Betrieb genommen werden.

Das Schwimmbad liegt in der Talsohle des Traischbachtals, wo ein Seitenzufluss in den Bach mündet. Oberflächenwasser aus beiden Tälern führten seinerzeit zu den folgenschweren Überflutungen. Bereits Anfang April hatte der Gaggenauer Gemeinderat beschlossen, dass das Waldseebad erhalten bleiben und saniert werden soll. Um einen dauerhaften Betrieb des Schwimmbades an dieser Stelle sicherzustellen, muss nach Auffassung der Gaggenauer Stadtverwaltung die Hochwassergefährdung durch den Traischbach und seinen Seitenzufluss deutlich reduziert werden.

Bei der Gemeinderatssitzung wurde deutlich: Die Aufweitung der Verdolung am Traischbach ist weitestgehend alternativlos. Für eine Gewässeroffenlegung, wie vom Ingenieurbüro in Erwägung gezogen, fehlt schlicht der Platz. Auch zwischenzeitliche Überlegungen, ein Rückhaltebecken anzulegen, um die Fließgeschwindigkeit im Hochwasserfall auf die Leistungsfähigkeit der vorhandenen Rohre zu drosseln, wurden verworfen. „Dafür ist die Tallage zu steil“, gab Ingenieur Urban Ronecker zu bedenken. Hinzu kommt: Das Genehmigungsverfahren für ein Rückhaltebecken dauert nach Auskunft von Michael Pfeiffer im Regelfall mehrere Jahre. Denkbar sei dagegen, die Wasserfläche des Waldseebades um einen halben Meter zu erhöhen, erklärte der Bürgermeister. Dies böte mehr Schutz vor Hochwasser.

www.bnn.de

 

2017-04-22 BT

Attraktive Badespaß-Alternative

Freundeskreis Waldseebad spricht sich für Naturbad aus

Gaggenau (red) - Der Freundeskreis Waldseebad (FKW) hat mit großer Erleichterung die richtungsweisende Entscheidung des Gemeinderats vom 24. März zum Erhalt des Standorts Waldseebad zur Kenntnis genommen. Nun geht es um die Entscheidung, in welcher Form das Waldseebad erhalten werden soll, schreibt der Freundeskreis in einer Pressemitteilung.

Der Vorstand möchte einige Punkte bei der Entscheidungsfindung zu bedenken geben. Ein technisches Bad werde zwar von 47,7 Prozent gewünscht, das heißt aber auch im Umkehrschluss, dass nahezu 50 Prozent der Befragten einem Naturbad positiv gegenüberstehen. "Hier sind wir nun in Gaggenau und Umgebung in der komfortablen Lage, allen ein entsprechendes Angebot machen zu können. In diesem Jahr wird das Kuppelsteinbad als Technikbad dank der großzügigen Subvention der Stadt Gaggenau komplett renoviert wieder seine Tore öffnen." Ebenso sei das Freibad in Sulzbach geöffnet und weitere attraktive Technikbäder in Kuppenheim, Gernsbach oder Forbach. "Somit haben wir mit einem Naturbad Waldseebad eine attraktive Alternative zur Verfügung. Mit seiner natürlichen und hautschonenden Wasseraufbereitung bietet es häufig die einzige Möglichkeit für einen Badespaß für Menschen mit Hautunverträglichkeiten oder für die zunehmende Anzahl Erwachsener und Kinder, die chemiefreies Wasser bevorzugen", schreibt die Vorstandschaft des FKW. Dies sei über die Stadtgrenze hinaus bekannt und eine Attraktivitätssteigerung. Ein wichtiges Ergebnis der Umfrage war eine klare Forderung zum Erhalt der Wasserfläche. Mehr als 70 Prozent der Befragten sprechen sich hierfür aus. Ein chemisch-technisches Bad verursache doppelte Herstellungskosten bei gleicher Fläche.

Seit der ersten Planung sind 14 Jahre vergangen, und eine Vielzahl neuer Naturbäder sind entstanden. Derzeit gibt es laut FKW etwa 140 öffentliche Natur-Freibäder, die von Kommunen und Vereinen in Deutschland erfolgreich betrieben werden. "Somit sollte die technische Machbarkeit als gegeben betrachtet werden und eine stets rückwärtsgekehrte Betrachtung ist hierbei wenig hilfreich. Zudem belegen auch die jährlich gestiegenen Besucherzahlen im Waldseebad eine steigende Akzeptanz des Naturbads." Die Realisierung eines Technikbads würde mindestens drei bis vier Jahre in Anspruch nehmen und somit eine Eröffnung nicht vor 2020/21 ermöglichen. Bei einer zügigen positiven Entscheidung für ein Naturbad wäre eine Eröffnung zur Saison 2019 möglich. Der FKW fordert Verwaltung und Fraktionen auf, am vereinbarten Zeitplan festzuhalten und sich für ein Naturbad auszusprechen "da dies gesamtheitlich betrachtet die einzig sinnvolle und preiswerteste Lösung für uns darstellt."

www.badisches-tagblatt.de

 

2017-04-22 BNN

„Die einzig sinnvolle Lösung“

Der Freundeskreis Waldseebad listet Argumente für die Ausrichtung des Waldseebads als Naturbad auf

Technikbäder gibt es viele in der Umgebung

Gaggenau (BNN). Der Freundeskreis Waldseebad (FKW) hat laut eigener Mitteilung „mit großer Erleichterung“ die richtungsweisende Entscheidung des Gemeinderates zur Erhaltung des Standortes Waldseebad zur Kenntnis genommen. Nun geht es bekanntlich um die Entscheidung, in welcher Form das Waldseebad erhalten werden soll: Naturbad oder Technikbad.

Der Vorstand des Freundeskreises listet Punkte auf, die aus seiner Sicht für ein Naturbad sprechen. „Ein technisches Bad wird zwar von 47,7 Prozent (der Bürger bei der Fragebogenaktion der Stadt, Anmerkung der Redaktion) gewünscht, das heißt aber auch im Umkehrschluss, dass nahezu 50 Prozent der Befragten einem Naturbad positiv gegenüberstehen.“ Hier sei man nun in Gaggenau und Umgebung in der komfortablen Lage, allen ein entsprechendes Angebot machen zu können – sprich der Freundeskreis argumentiert, dass es bereits mehrere Technikbäder in erreichbarer Umgebung gebe.

In diesem Jahr werde das Kuppelsteinbad als Technikbad „dank der großzügigen Subvention der Stadt Gaggenau“ komplett renoviert wieder seine Tore öffnen. Ebenso sei das Freibad in Sulzbach weiterhin geöffnet „und weitere attraktive Technikbäder bestehen auf der Murgtal-Achse in Kuppenheim, Gernsbach oder Forbach. Somit haben wir mit einem Naturbad Waldseebad eine attraktive Alternative zur Verfügung.“

Auch die positive Wirkung des Wassers im Naturbad wird herausgestellt: Mit seiner natürlichen und hautschonenden Wasseraufbereitung biete es häufig die einzige Möglichkeit für einen Badespaß für Menschen mit Hautunverträglichkeiten oder für die zunehmende Anzahl Erwachsener und Kinder, die chemiefreies Wasser bevorzugen. „Dies ist über die Stadtgrenze hinaus bekannt und somit auch eine Attraktivitätssteigerung für unsere Stadt.“

Ein weiteres Argument pro Naturbad sieht der Freundeskreis im Ergebnis der Umfrage, wonach der Wunsch zur Erhaltung der Wasserfläche, was das Waldseebad eben auch so einzigartig mache, geäußert worden sei. Mehr als 70 Prozent der Befragten habe sich hierfür ausgesprochen. „Ein chemisch-technisches Bad verursacht doppelte Herstellungskosten bei gleicher Wasserfläche“, so der Freundeskreis.

Seit der ersten Planung des Naturbades Waldseebad sind 14 Jahre vergangen und eine Vielzahl neuer Naturbäder sei inzwischen entstanden. Derzeit gebe es etwa 140 öffentliche Natur-Freibäder, die von Kommunen und Vereinen in Deutschland erfolgreich betrieben werden; „somit sollte die technische Machbarkeit als gegeben betrachtet werden und eine stets rückwärtsgekehrte Betrachtung ist hierbei wenig hilfreich.“

Zudem, so der Freundeskreis, belegten auch die zuletzt Jahr für Jahr angestiegenen Besucherzahlen im Waldseebad eine steigende Akzeptanz des Naturbades. „Die Realisierung eines Technikbades würde weiterhin mindestens drei bis vier Jahre in Anspruch nehmen und somit eine Eröffnung nicht vor 2020/21 ermöglichen. Bei einer zügigen positiven Entscheidung für ein Naturbad wäre eine Eröffnung zur Badesaison 2019 möglich.“ Unter dem Strich fordert der Freundeskreis Waldseebad die Verwaltung und Fraktionen auf, „am vereinbarten Zeitplan festzuhalten und sich für ein Naturbad auszusprechen da dies gesamtheitlich die einzig sinnvolle und preiswerteste Lösung für uns darstellt.“

www.bnn.de

 

Chlor doppelt so teuer wie Natur

kosten wsb varianten21.04.2017 (FKW) Der Freundeskreis Waldseebad (FKW) hat mit großer Erleichterung die richtungsweisende Entscheidung des Gemeinderates vom 24.03.17 zur Erhaltung des Standortes Waldseebad zur Kenntnis genommen. Nun geht es um die Entscheidung in welcher Form das Waldseebad erhalten werden soll. Der Vorstand des FKW möchte folgende Punkte bei der Entscheidungsfindung zu bedenken geben. Ein technisches Bad wird zwar von 47,7% (Umfrage Stadt) gewünscht, das heißt aber auch im Umkehrschluss, dass nahezu 50% der Befragten einem Naturbad positiv gegenüberstehen. Hier sind wir nun in Gaggenau und Umgebung in der komfortablen Lage allen ein entsprechendes Angebot machen zu können. In diesem Jahr wird das Kuppelsteinbad als Technikbad dank der großzügigen Subvention der Stadt Gaggenau komplett renoviert wieder seine Tore öffnen. Ebenso ist das Freibad in Sulzbach weiterhin geöffnet und weitere attraktive Technikbäder bestehen auf der Murgtal Achse in Kuppenheim, Gernsbach oder Forbach. Somit haben wir mit einem Naturbad Waldseebad eine attraktive Alternative zur Verfügung. Mit seiner natürlichen und hautschonenden Wasseraufbereitung bietet es häufig die einzige Möglichkeit für einen Badespaß für Menschen mit Haut Unverträglichkeiten oder für die zunehmende Anzahl Erwachsener und Kinder die Chemiefreies Wasser bevorzugen. Dies ist über die Stadtgrenze hinaus bekannt und somit auch eine Attraktivitätssteigerung für unsere Stadt. Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Umfrage war eine klare Forderung zur Erhaltung der Wasserfläche was das Waldseebad eben auch so einzigartig macht. Mehr als 70% der Befragten sprechen sich hierfür aus. Ein chemisch technisches Bad verursacht doppelte Herstellungskosten bei gleicher Wasserfläche.

Weiterlesen...
 


Seite 10 von 25

 fb link   tw link   yt link