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Saison 2017

Liebe Waldseebadfreunde

Wie bei unserer letzten Mitgliederversammlung beschlossen, ziehen wir den Mitgliedsbeitrag für 2017 zum 01.09.2017 ein. Die nächste Mitgliederversammlung wird Anfang nächsten Jahres stattfinden.

Wie geht es weiter, was ist seit Ende Mai 2017 geschehen? 

Nachdem sich der Gemeinderat am 29.05.2017 einstimmig für die sogenannte Mischbadvariante entschieden hat, läuft derzeit die Ausschreibung für die Planer des neuen Waldseebades. Die Bewerbungsfrist dafür endet am 31.08.2017. Es werden voraussichtlich 2 Planer sein, die sich der Neugestaltung unserer beliebten Freizeiteinrichtung annehmen werden. Da es unwahrscheinlich ist, einen Planer mit der erforderlichen Fachkompetenz für beide Badtechniken zu finden. Diese Planer werden dann die Pläne für das neue Bad erstellen, welche dann ebenfalls vom Gemeinderat genehmigt werden müssen. Danach erfolgt die Ausschreibung der erforderlichen Gewerke, was auch einige Wochen in Anspruch nehmen wird. Wenn alles gut geht, sollte dann in 2019 der Umbau stattfinden und bestenfalls bis Mai 2020 vollendet sein. 

Bei der sogenannten Mischbadvariante wird es ein Naturbadbecken mit ca. 2100 m² nutzbarer Wasserfläche incl. 50 Meterbahnen und Spiel bzw. Erlebnisbereich geben. Das chemisch technische Becken soll eine Wasserfläche von ca. 700 m² haben und über 25 Meterbahnen und ebenfalls Spiel bzw. Erlebnisbereich (Rutsche, Sprungturm) verfügen. Von diesem Konzept erhoffen Stadtverwaltung und Gemeinderat sich eine höhere Betriebssicherheit sollte das Naturbadbecken einmal geschlossen werden müssen. In diesem Fall, so glaubt man, könne der Betrieb des chem. Technisch. Bades aufrechterhalten werden.  

Dies ist die teuerste der vorgeschlagenen Möglichkeiten und nicht das was wir uns erhofft haben. Gleichwohl bleibt damit die Größe der Gesamtwasserfläche nahezu erhalten. Das ist ein Trost für alle Waldseebadfreunde und durch den zusätzlichen Chlorbadanteil werden sich hoffentlich auch die bisherigen Kritiker wieder mit dem Waldseebad anfreunden. Wir bleiben für euch am Ball und werden eure Wünsche, die ihr uns in den letzten Jahren bei unseren Umfragen mitgeteilt habt, bei den Sitzungen des Arbeitskreises einbringen.

sep17

Viele von euch treffen wir in Muggensturm am Badesee wieder und freuen uns euch zu sehen. Für Fragen stehen wir euch auch dort gerne zur Verfügung, sprecht uns einfach an. 

Sabine Arnold

1. Vorsitzende
Freundeskreis Waldseebad e. V.

 

In Erinnerung an Isolde Schettke

Hommage an‘s Waldseebad

Erlebnisse im Bad - Erinnerung an den Sommer 2012 im Waldseebad
aufgeschrieben Sept. 2012 - Erzählt von Isolde Schettke aus Gaggenau

Jetzt isch es wieder gschlosse, des vielgeliebte und vielgeschmähte Waldseebad. E bissel wehmütig war ich scho am ledschde offene Dag un monch onnere isch es genauso gonge.

Was ma do so en Sommer long erlebe konn, wenn ma regelmäßig nei geht.

S war als schee, wenn ich vormittags nei komme bin und des Bad isch wie en grüner Bergsee vor da Waldkulisse doglege. Poetisch dät ich sage, wie en grüner Smaragd in da Sonn. Onnere wiederum sage, des isch en grüner Krottetümpel voller Alge. Also ich häb jo kei Krott drin gseh, jedenfalls keine aus em Reich der Amphibien. Kleine Krotte und nette Krotte und Lumpekrotte waret scho etliche do.

Gut, e paar Alge waret au drin im Wasser, aber do dafür halt kei Chlor, un des isch mir persönlich doch lieber so, weil d‘ Alge sin Natur und s‘ Chlor isch halt Chemie.

Wenn ich also morgens nur so e paar einzelne Kepf aus em Wasser häb rausgugge sehe, die longsom ihre Bahne gschwomme sin, no häb ich mir als denkt, mein Gott, wenn die Leit in Gaggenau un Umgebung wisse dätet, dass mir so e wunderschöns Bad hän, no dätet se in Schare komme. Zum Glück häns net so viele gewißt un so hän mir Vormiddagsschwimmer meischdens gnug Platz ghabt.

Da Sommer war jo am Ofong e bissele verhalte, also ma muss gonz eifach sage, er war verregnet, aber wie’s dann so longsom warm gworde isch, no hän sich immer mehr Leit in des Bad verirrt.

Do war dann der Rentnerclub, der eigentlich da gonze Sommer im Bad verbrocht hat - die sin nur zum Schlofe heim, sogar gfrühstückt hän se monchmol zamme am Kiosk. Da eine isch immer nur ei Bahn hin und wieder zrück gschwomme, donn hat er sich gmütlich an da Kiosk gsetzt und hat da onnere zugeguggt, wie se schwimme.

Un no gabs die Neun-Uhr-Schwimmer, und die später-am-Vormittag-Schwimmer und die Nochmiddagsschwimmer und die Obendschwimmer.

Un dann waret do die Badekappeschwimmer, die mit dene sportliche Kondome uf em Kopf und da Glubbschaugebrille im Gsicht, die pfeilschnell durchs Wasser gschosse sin. Un dann diejenige, die immer emsig ihre Bahne gschwomme sin, mit un ohne Badhaube, hin un zrück, immer schön da Kopf obe rausgugge losse. Un dann waret do die Kreuz- und Querschwimmer, die eifach mitte durchs Bad gschwomme sin un gonz erstaunt geguggt hän, dass von da onnere Seit au jemand kommt. Un net zu vergesse die Nassmacherschwimmer, solche, die mit da Ärm grudert und gweddelt hän und vorwärts und rickwärts alles um sich rum nass gmacht hän.

Zu dene Nassmacher hän au die von dem gmauerte Turm ghört, also net so arg die, wo sich mit eme elegante Köpfer ins Wasser begebe hän, sondern eher diejenige, die ausprobiert hän, welcher Arschbomber die größte Fontaine erzeugt. Die ältere Dame mit da Föhn- und Löcklesfrisure, die wo immer da Kopf aus em Wasser strecke, die hän no als d‘ Nos g’rümpft und da Kopf gschittelt. Aber des war dene junge Kerle grad egal, die hän en saumäßiger Spaß ghabt – recht hän se, s Wasser isch jo dafier do, dass ma nass wird.

Un no waret die, die immer om gleiche Platz ghockt sin, wie wenn sen gepachtet hättet un solche, die gonz dreist von onnere da Platz räume wollte, Dasche von da Bank uf Seit gschobe un scho da Sonneschirmstiel in da Bode neiklopft hän. Mein Lieber, wenn dich do net wehrsch, hasch kei Chance.

Ja un dann gab‘s do denn gonz heiße Sonndag in diesem Sommer 2012. Mindestens 38° waret ogsagt un do waret dann wirklich alle do. Halb Gaggenau un noch en Haufe Auswärtige, alle hän se des tolle Bad genosse. D‘ Parkplätz waret rappelvoll un um d‘ Halteverbotsschilder hat sich kein Mensch meh gekümmert, ‚s war alles zugeparkt. Jetzt hän doch wirklich alle festgstellt, dass mir e wunderschöns Waldseebad hän.

Also dann, bis zum nächste Johr – auf ein Neues – in unserem grüne Juwel Waldseebad!

 

04.07.2017 (FKW) - Am vergangenen Sonntag ist Isolde Schettke gestorben. Wir werden ihre Liebeserklärung an unser Waldseebad in Ehren halten. Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie und allen Angehörigen.

Sabine Arnold

1. Vorsitzende
Freundeskreis Waldseebad e. V.

 

2017-07-29 BT

Buntes Treiben im Waldseebad

Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr

Gaggenau (ar) - Auf dem Gelände des Waldseebads in Gaggenau herrscht eine Woche lang buntes Treiben, wenn auch das Schwimmbecken seit über einem Jahr verwaist und trocken ist. Mehr als 200 Kinder und Jugendliche sowie rund 60 Betreuer aus 20 Gemeindefeuerwehren des Landkreises Rastatt werden in Gaggenau ihre über 30 Zelte aufschlagen und gemeinsam viele Aktivitäten erleben.

bt29072017Das leere Becken im Waldseebad ist mit einem Bauzaun gesichert.   Foto: Gangl

Es ist das 24. Kreisjugendzeltlager der Landkreisfeuerwehren, das von der Verwaltung der Kreisjugendfeuerwehr alle zwei Jahre an einem anderen Ort organisiert wird. Die Vorbereitungen für das jetzige Zeltlager begannen im September 2015, kaum war das vergangene in der Münstergemeinde Schwarzach beendet.

Eigentlich sollte es in diesem Jahr wieder außerhalb des Landkreises stattfinden, nämlich in 1000 Metern Höhe im Stöcklwald (Schwarzwald). Wie Kreisjugendfeuerwehrwart Frank Rieger informierte, wurde der Platz dort bereits vor drei Jahren gebucht. Doch nach einem ersten Besuch der Kreisjugendleitung vor einigen Wochen in Stöcklwald kam der Schock. "Die ganze Anlage wurde in den letzten Jahren nicht instand gehalten, das Dach war undicht, die Stromleitungen in den sanitären Anlagen lose und alles war verschimmelt", so Rieger.

Nun hieß es, auf die Schnelle nach einem geeigneten Ausweichplatz zu suchen. Umgehend haben sich die Feuerwehren Kuppenheim und Gaggenau gemeldet und ihre Unterstützung für einen möglichen Zeltplatz zugesagt. Als Favorit hatte sich das vom Gaggenauer Feuerwehrkommandanten Dieter Spannagel vorgeschlagene Waldseebad in Gaggenau herauskristallisiert, da dort auch die gesamten sanitären Anlagen mitbenutzt werden können. Spontan erteilte auch die Stadt Gaggenau ihre Zustimmung.

Diese Woche wurde von Aktiven der Feuerwehren ein Sicherheitsbauzaun um das tiefe, trockene Becken gestellt, der Weisenbacher Feuerwehrkommandant Adrian Klaiber brachte die Duschen auf Vordermann. Am heutigen Samstag, 29. Juli, reisen die künftigen Floriansjünger an und bauen ab 14 Uhr die Zelte auf. Die offizielle Lagereröffnung, zu der sich auch der Gaggenauer Bürgermeister Michael Pfeiffer angekündigt hat, findet um 18 Uhr mit einem Fackelzug statt. Am Sonntag dürfen die Mädchen und Jungen bei einer Stadtrallye auf Erkundungstour in Gaggenau gehen.

Ausflüge wie zum Beispiel ins Unimog-Museum in Gaggenau oder das Cuppamare in Kuppenheim, für das Bürgermeister Karsten Mußler verbilligte Eintrittskarten zur Verfügung stellte, stehen auf dem Wochenplan, ebenso eine Kanufahrt auf der Moder und eine Lagerolympiade. Am Mittwoch, 2. August, lädt die Kreisjugendfeuerwehr alle Familien, Freunde, die Feuerwehren aus dem Landkreis Rastatt und die Bevölkerung um 18 Uhr zu einem Zeltgottesdienst in das Waldseebad ein. Zelebriert wird dieser von den beiden Notfallseelsorgern Pastoralreferent Norbert Kasper und Pfarrer Michael Winkler aus Iffezheim.

www.badisches-tagblatt.de

 

2017-06-06 BT

CDU: Mehr Parkplätze für Waldseebad

Gaggenau (red) - Die Zukunft des Waldseebads nimmt Gestalt an. Bei den weiteren Planungen soll die Stadt die Zufahrtsstraße nicht vergessen, fordert die CDU in einer Pressemitteilung. "Schon im alten Waldseebad war die schmale Zufahrtsstraße nicht ausreichend. Bei viel Betrieb wird auf der Straße geparkt und damit der einzige Rettungsweg verengt, selbst normale Pkw kommen nicht aneinander vorbei. Durch auf der Straße laufende Fußgänger, im Besonderen auch Kinder, entsteht eine zusätzliche Gefahr", erläutert Arnold Streeb den Sachverhalt aus Sicht der Gaggenauer Christdemokraten. Auch wenn im vergangenen Jahr zusätzliche Parkplätze geschaffen wurden, reichten diese bei weitem nicht aus. "In das neue Mischbad, das für mehrere Tausend Besucher ausgelegt ist, werden in Spitzenzeiten wieder so viele Besucher kommen, dass es schnell eng werden wird." Die CDU schlägt daher vor, den Seitenrand mit Rasengittersteinen zu befestigen. So müsse man nicht zu sehr in die Natur eingreifen und könne dennoch ein gefahrloses Parken neben der Straße ermöglichen, ergänzt Thomas Arnold.

www.badisches-tagblatt.de

 


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