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2018-06-21 GaWo

Pläne für Umbau des Waldseebads stoßen auf positive Resonanz

gawo21062018Wenn alles wie geplant läuft, kann in zwei Jahren im Waldseebad vom „Fünfer“ gesprungen werden, über eine Wellenrutsche ins Wasser gesaust werden oder sportliche 50 Meter Bahnen geschwommen werden. Am Montagabend wurden in der öffentlichen Gemeinderatssitzung die favorisierte Planung vorgestellt. In den letzten Wochen waren die Planungen der beiden beauftragten Büros bereits mit dem Freundeskreis Waldseebad, der Jugendbeteiligung sowie der Arbeitsgruppe „ZG 2030“ diskutiert worden.

Dabei hat sich eine Variante deutlich herauskristallisiert, die am 28. Juni um 18 Uhr in der Jahnhalle auch der Bevölkerung präsentiert werden soll. „Wir waren positiv überrascht als wir die Pläne gesehen haben“, erklärte Arnold in einem Pressegespräch vor der Gemeinderatssitzung. „Wenn es so wird wie geplant, dann wird es richtig gut“, freut sie sich, dass viele Wünsche und Anregungen des Freundeskreises und weiterer Beteiligter berücksichtigt wurden. „Die Bürgerschaft war gut und breit vertreten“, klärte Florus über die Zusammensetzung der Arbeitsgruppe auf, der rund 20 Bürger vom Jugendlichen über Vereinsvertreter bis hin zu schwimmbaderfahrenen Mitgliedern des Kuppelsteinbades.

Als Grundlage für die Planung diente den Planern für das technische Bad wie auch das Naturbad die alte Struktur des Waldseebades. Wie vom Gemeinderat beschlossen, besteht das „neue Waldseebad“ künftig aus rund 2.000 Quadratmeter Naturbadfläche sowie 700 Quadratmeter Wasserfläche im technischen Bereich.

Was erwartet die Besucher künftig?

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2018-06-20 BNN

Entwürfe kommen an

Waldseebad: Positive Resonanz aus Gemeinderat

Gaggenau (ko). Durchweg positive Stimmen zum geplanten Umbau des Waldseebades Gaggenau gab es bei der Gemeinderatssitzung am Montag durch die Vertreter der im Gemeinderat sitzenden Parteien und Gruppierungen. Dorothea Maisch sprach für die CDU, dass die die Gestaltungsmöglichkeiten sehr gelungen seien. Sie hob auch die Einbindung der einzelnen Gruppierungen hervor. Als wichtig bezeichnete die Vertreterin der CDU-Fraktion die Transparenz bei den Kosten. Auch künftig, so Maisch, solle der Gemeinderat zeitnah über die Kosten informiert werden: „Dies erwarten wir.“ Nach Meinung von Maisch muss der Umbau des Kiosks sofort erfolgen, außerdem sprach sie davon, dass es nun darum gehe, den Zeitplan einzuhalten.

Auch SPD-Fraktionschef Gerd Pfrommer betonte, dass man um die Umgestaltung des Kiosks und des Eingangsbereiches nicht herumkomme. Pfrommer: „Wenn wir unser Bad machen, dann richtig“. Der Fraktionsvorsitzende betonte auch, dass alle Vorgaben bisher „eins zu eins“ eingehalten worden seien: „Wir sind auf dem richtigen Weg.“ Als wichtig bezeichnete Pfrommer auch den Zeitplan. Man wolle das Waldseebad 2020 eröffnen. Pfrommer: „Dies wird noch einen heißen Ritt geben.“

Der FWG-Fraktionsvorsitzende Jan Stenger sagte, dass man mit der Planung „mehr als zufrieden“ sei. Bei den Kosten stehe vielleicht am Schluss etwas mehr da. Aber: „Wir sind sehr angetan“. Eric Peplau (Grüne) sprach von einem großen Projekt. Viele Beteiligte hätten an dem Kompromiss mitgearbeitet. Peplau betonte, dass er ein Naturbad bevorzugt habe. Den Entwurf bezeichnete er indes als sehr gut. Bauprojekte würden immer teurer, die „fast 15 Millionen“ hätten ihn nicht überrascht, sagte Peplau. Der Vertreter der Grünen gab auch der Hoffnung Ausdruck, dass das Waldseebad 2020 geöffnet wird.

FDP-Stadtrat Theo Gehrmann sprach von einer richtigen Entscheidung: „Wir haben das Geld zur Verfügung und können das Projekt finanzieren.“ Gehrmann hob die Zusammenarbeit zwischen den beiden Planern hervor und betonte, dass man die beiden Schwimmbadvereine in Gaggenau nicht im Regen stehen lassen dürfe.

 

www.bnn.de

 

2018-06-20 BT

"Lieber den einen oder anderen Euro mehr ausgeben"

Sprecher der Gemeinderatsfraktionen loben Planungen für das neue Waldseebad

Gaggenau (uj) - Es kommt sehr selten vor, dass gleich zwei Schwimmbadplaner an einem Tisch sitzen. Und das dann, wenn sie unterschiedliche Bäder bauen. Im Waldseebad ist der Sachverstand von beiden gefordert. Die Hardy Gutmann GmbH, am Montag in der Gemeinderatssitzung durch Lars Gutmann vertreten, ist zuständig für das Naturbad, der IGP Ingenieurgesellschaft für Technische Ausrüstung mbH obliegt die Planung für das technische Bad (mit Chlorwasser) - sie war vertreten durch Ulrich Pade.

Wie berichtet, soll das neue Waldseebad Mitte der Saison 2020 eröffnen. Es wird (Stand heute) zwischen 12,3 und 13,6 Millionen Euro kosten. Pade verwies darauf, dass für das Technikbad drei Edelstahlbecken (Schwimmer, Sprungbecken, Nichtschwimmer) notwendig sind. Dafür werde ein neues Technikgebäude benötigt, in dem unter anderem fünf Wasserfilter untergebracht werden. Beheizt werden soll das Wasser im technischen Bereich mittels Sonnenkollektoren, die auf der Umkleide und dem Technikgebäude installiert werden.

Auf die Frage von Gerlinde Stolle (SPD), ob es nicht möglich sei, das Naturbad nach vorne direkt hinter den Eingangsbereich und das Technikbad nach hinten zu platzieren, sagte Pade, die jetzige Lösung sei die kostengünstigere Variante. Ansonsten werde wegen der erforderlichen Technik mit einem großen neuen Gebäude die Landschaft zerstört. Die Filter, so Pade auf eine Frage von Andreas Paul (CDU), seien "auf Zuwachs berechnet".

"Wir haben schon ein Alleinstellungsmerkmal mit der großen Wasserfläche", bemerkte Dorothea Maisch (CDU). Die Gestaltung sei gelungen. Wichtig sei die Einbindung verschiedener Gruppen wie Projektgruppe, Jugendliche und Freundeskreis Waldseebad gewesen. Ganz wichtig sei die Transparenz. Die Kosten seien eine erste Hochrechnung. Maisch wünscht zeitnahe Informationen über die Entwicklung der Kosten. Der Umbau des veralteten Kiosk müsse sofort erfolgen. Außerdem fordert sie eine Einbindung des Gemeinderats bei der Ausführungsplanung.

"Um den Kiosk und den Eingangsbereich kommen wir nicht drum rum", sagte SPD-Fraktionschef Gerd Pfrommer und fügte hinzu: "Wenn wir das Bad machen, dann richtig." Der Charakter der Freizeiteinrichtung solle erhalten bleiben. Positiv bewertete er, dass alle Vorgaben eingehalten worden und "einige kreative Einfälle" hinzugekommen seien. "Wir wollen das Bad 2020 eröffnen, das wird ein heißer Ritt", so Pfrommer.

"Wir sind mit dieser Lösung mehr als zufrieden", betonte Jan Stenger und erinnerte daran, dass die FWG anfangs sehr kritisch an das Thema herangegangen sei. "Gerade mit den verschiedenen Extras werden wir gut hinkommen." Eric Peplau (Grüne) hob die Beteiligung vieler Gruppen hervor, es sei erfolgreich zu einem Kompromiss gekommen. Bezüglich der Kosten meinte er, dass jetzt lieber der eine oder andere Euro mehr ausgegeben werden sollte. Eine richtige Entscheidung ist das Waldseebad auch für Theo Gehrmann (FDP).

www.badisches-tagblatt.de

 

2018-06-19 BT

Badebetrieb ab Mitte 2020 denkbar

Verwaltung legt Planungen für Neugestaltung des Waldseebads dem Gemeinderat vor

Von Ulrich Jahn

Gaggenau - "Unser Ziel ist es, dass der Badebetrieb im Waldseebad im Laufe der Saison 2020 aufgenommen werden kann", sagte Bürgermeister Michael Pfeiffer. Gestern wurden die Pläne zur Neugestaltung dem Gemeinderat vorgestellt. Vorab informierte die Verwaltung die Presse.

bt19062018Die Gesamtkosten mit allen Extras, die im Zuge der zahlreichen Sitzungen und Diskussionen hinzu kamen, belaufen sich (Stand heute) auf 12,3 bis 13,6 Millionen Euro. Bekanntlich sollen sowohl ein Naturbad als auch ein Technikbad (mit Chlorwasser) entstehen. Im vorderen Bereich ist das Technikbad mit drei Becken (25-Meter-Bahnen im Schwimmerbereich, Sprungbecken und Nichtschwimmerbecken) vorgesehen. Hinzu kommt ein Kinderbecken im linken Bereich des Bades. Dort ist auch eine zusätzliche Toilettenanlage samt Wickelraum vorgesehen. Die Gesamtfläche beträgt rund 700 Quadratmeter.

Deutlich größer ist mit etwa 2100 Quadratmetern der Naturbadbereich mit fünf 50-Meter-Bahnen, einem größeren Nichtschwimmerbereich (etwa 1100 Quadratmeter) und einem Kleinkinderbereich.

Der Traischbach soll als gestalterisches Element durch das Gelände geführt werden. Als Hochwasserschutzmaßnahme wird die Verdolung aufgeweitet und für ein 100-jährliches Hochwasser dimensioniert. Laut Oberbürgermeister Christof Florus fließt das Wasser bei Niedrigwasser komplett durch den offenen Bach, zusätzliche Wassermassen werden von der Verdolung aufgenommen.

Der bisherige Regenerationsbereich wird mit der neuen Planung nicht mehr benötigt, der neue etwa 1400 Quadratmeter große Aufbereitungsbereich entsteht links vom Eingangsbereich. Vorteil: Der Parkplatz kann erweitert werden. Bislang standen rund 200 Stellplätze zur Verfügung, 50 bis 60 zusätzliche entstehen am bisherigen Regenerationsbereich. Weitere rund 90 Parkplätze können aktiviert werden.

Neben den einzelnen Becken sind weitere Maßnahmen im Waldseebad vorgesehen. Darunter fallen Elektroinstallationen im Außenbereich, Sanitärarbeiten (unter anderem für Duschen), die Erweiterung samt Ausstattung des Spielbereichs sowie die Gestaltung der Freiflächen. Investiert werden muss auch in Mobiliar und Inventar wie Bänke, Sonnensegel, -schirme, Liegen, Abfallbehälter und Umkleiden.

Zusatzkosten entstehen auch für den Umbau oder Neubau des Kiosks zu dessen Aufwertung, Kassengebäude inklusive einer Teilautomatisierung der Kassenanlage und einer Strandbar. Saniert werden müssen zudem die Bestandsgebäude.

Befürwortet werden die Pläne vom Freundeskreis Waldseebad. "Wir waren positiv überrascht, als wir die Pläne gesehen haben", sagte Vorsitzende Sabine Arnold. Es sei "fast alles" enthalten, was sich der Freundeskreis gewünscht habe.

Am Donnerstag, 28. Juni, beginnt um 18 Uhr in der Jahnhalle eine Bürgerinfo, in der die Pläne vorgestellt werden. Der Gemeinderat soll am 23. Juli den endgültigen Beschluss fassen.

www.badisches-tagblatt.de

 


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