• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Start News Presse 2019-06-28 BNN

2019-06-28 BNN

Arbeiten werden teurer

Der Neubau des Waldseebads ist detailliert Thema im Gemeinderat

Gaggenau (dor). Noch ist das „alte“ und noch nicht das Ende Mai neu gewählte Gremium im Amt, wenn am Montag, 1. Juli, um 18 Uhr die nächste öffentliche Sitzung des Gemeinderates Gaggenau im Bürgersaal des Rathauses beginnt. Neben der Fortschreibung des Kindergartenbedarfsplans und der geplanten Erhöhung der Kindergartenentgelte (wir berichteten) wird auch ein Schulbericht der Stadt Gaggenau für 2018/19 vorgelegt.

Zudem steht das Waldseebad gleich mit drei Detailthemen auf der Tagesordnung. Dabei geht es zum einen um die Festlegung von Ausstattungselementen für die Edelstahlbecken des Technikbades, um die Ausschreibung vorbereiten zu können; zur Ausstattung zählen vorbehaltlich der Zustimmung des Gemeinderates unter anderem eine Sprunganlage aus Edelstahl mit Fünf-Meter-Plattform sowie einem Ein-Meter- und Drei-Meter-Brett, ferner für das Nichtschwimmerbecken eine Wellenbreitrutsche, eine Schaukelbucht, Massagedüsen und Sprudelsitzbänke.

Zudem sollen die ersten Arbeiten im Zuge des Badneubaus vergeben werden, konkret die Arbeiten zum Bau eines Entlastungskanals für den Hochwasserschutz sowie die Abbruch- und Erdarbeiten für den Badneubau. In der Sitzungsvorlage wird die Gaggenauer Firma Grötz mit rund 4,2 Millionen Euro als günstigste Bieterin genannt; die Angebotssumme liegt um 23 Prozent, in Teilbereichen sogar um 29 Prozent über der kalkulierten Summe. „Die höheren Preise sind ... in erster Linie auf die derzeitige konjunkturelle Lage im Tiefbaubereich zurückzuführen“, schreibt hierzu die Stadtverwaltung in ihrer Sitzungsvorlage.

Auch soll – dritter Teilaspekt für das Waldseebad – ein neuer Standort für den Kiosk festgelegt werden. Der bisherige Standort ist aufgrund der zu gewährleistenden Lastenfreiheit des zukünftigen Hochwasserentlastungskanals zu klein. Deshalb soll der künftige Standort weiter weg vom Eingangsbereich angesiedelt werden, da der neue Kiosk etwas größer als der alte ausfallen soll (82 statt 60 Quadratmeter) und am Eingang als ein zu dominanter Querriegel empfunden werden könnte.

www.bnn.de

 

 fb link   tw link   yt link